Beginn des letzten Semesters

Begrüße!

Nach der Rückkehr aus den Philippinen sind mittlerweile schon wieder knapp 3 Wochen vergangen. Das Semester – das allerletzte – hat mittlerweile auch schon wieder begonnen.

Vorletzte Woche waren zwei Verantwortliche aus Hildesheim zu Besuch. Es wurden die Details zur Masterarbeit, zu den abschließenden Prüfungen und zu den Abgabefristen geklärt. Wie es aussieht werde ich wohl um den 15. Juli zurück nach Deutschland kommen. Mit zwei frischen Abschlüssen! Ha! Bis dahin werde ich noch zwei Kurse zu den Themen Semantic Web und Image Retrieval besuchen und meine Masterarbeit zum Thema Author Name Disambiguation schreiben.

Wie es hier in Korea üblich ist waren wir mit den deutschen Verantwortlichen und Herr Kim zusammen beim Abendessen. Es gab Sashimi, also rohen Fisch. Der Fisch schwamm beim Betreten des Restaurants dabei noch mehr oder weniger fröhlich im Fischtank vor dem Restaurant. Dazu gab es verschiedene Beilagen, hauptsächlich weitere, teilweise unbekannte und seltsame Dinge aus dem Meer. Auch die „richtige“ Stäbchen Technik wurde wieder thematisiert. Herr Kim lobte die Art, wie ich die Stäbchen halte, da es die traditionelle und „richtige“ Art ist. Einer der deutschen Verantwortlichen wollte sich dann genauer Anschauen, wie ich die Stäbchen halte. Das war allerdings äußerst ungeeignetes Timing. Kurz davor hatte ich mir eine Art Muschel geschnappt, die unerwartet extrem harte Stücke im Fleisch und sonst auch eine sehr eigenartige Konsistenz hatte und deshalb in meiner zarten Kehle einen unerwarteten Würgereiz auslöste. Zum Kaschieren meiner Probleme habe ich mir die Hand, in der ich noch die Stäbchen hielt, vor den Mund gehalten. Genau in dem Moment wurde von einem der deutschen Verantwortlichen meine Stäbchentechnik aus kurzer Distanz analysiert. Die Stäbchen befanden sich dabei quasi direkt vor meiner sich unfreiwillig erschütternden Kehle. Der Vorfall wurde dann aber in beidseitigem Einverständnis wortlos totgeschwiegen.

An den Wochenenden war ich jeweils ein bisschen Feiern in der Stadt. Einmal mit Jae, Nadine und einer koreanischen Freundin von Nadine und einmal zusammen mit Jama. Beide Abende waren lang und lustig. Letztes Wochenende haben wir viele Briten getroffen, von denen einige in einer Hobbymannschaft Fußball spielen. Hauptsächlich Englischlehrer aus England oder Irland, aber auch ein paar Koreaner und andere Nationalitäten sind in der Mannschaft vertreten. Jeden Mittwoch treffen sie sich zum Kicken und ich habe direkt auch vorbei geschaut. Und es war super! Hat richtig Spaß gemacht nach 6 Monaten mal wieder gegen nen Ball zu treten. Es ist ne lustige Truppe die überraschend gutes Niveau spielt. Alle können kicken und es sind sogar einige richtig Gute dabei. Die restliche Zeit in Korea werde ich da wohl dabei bleiben. Morgen ist bereits ein Spiel – und ich bin auch dabei!

Zum Schluss noch ein paar wenige Bilder ohne großen Zusammenhang, welche in den letzten 3 Wochen entstanden sind.

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