Zerschnittene koreanische Hotdogs und Burger mit Stäbchen

Begrüße!

In der ersten Uni Woche hatte ich im Endeffekt nur eine einzige Stunde Unterricht am Freitag. In der restlichen Zeit wurde nur der Stundenplan erstellt. Wie es aussieht habe ich jetzt wohl Donnerstag und Freitag frei. Aber gut möglich, dass ich noch einen Tag extra zu Kisti fahre und dort fleißig bin. Heute geht es auch nochmal zu Kisti. Wir sollen uns, das was wir können und das was wir gerne bei Kisti machen würden vorstellen, bevor man dann einem Projekt zugteilt wird. Auf dass ich im Backend von deren Semantic Web Anwendung rumpfuschen darf! Das wäre super!

Am Freitag Abend sind wir dann noch das erste mal in das „andere“ Downtown hier in Daejeon gefahren, welches wir bis jetzt noch nicht gesehen hatten. Kleinere Straßen mit unheimlich hellen Blinklichtern und für einen Kerl mit 3 Mädels viel zu viele Klamotten- und Schuhläden. Es gab sogar ein Hello Kitty Cafe. Da meine weibliche Begleitungen mir mit ihrem Shopping schon genug angetan hatten wurde ich davor wenigstens verschont.

Wie quasi fast immer war mein Highlight kulinarischer Natur. Sehr interessant fanden wir die Hotdogs und Burger, die wir an einem kleinen Stand auf der Straße gekauft haben. Obwohl sie sehr appetitlich aussahen wurden sowohl Burger als auch Hotdogs mit einer Schere zerkleinert und als ein großer Haufen aus Brot, Wurst/Patty, Salat, etc auf einen Teller gepackt. Sonst kann man es ja nicht mit Stäbchen essen – logisch! Trotz der sehr eigenen Form war es ziemlich lecker. Aber vor allem auch ein wenig lustig.

Nadine und ich haben uns dann mit einer rumänischen Freundin, die wir hier kennengelernt haben noch feiern gegangen. Wir waren in einem kleinen Club, der nach westlichen Standards relativ normal war. Das war sehr schön! Es waren auch einige westliche Menschen dort, mit denen man sich auf Englisch unterhalten konnte. Mit einigen davon wurden bereits Kontaktdaten ausgetauscht. Die westliche Bubble nimmt also langsam aber sicher Form an!

Der komischste Mensch im Club war ein älterer westlicher Mann, der mit seinen zwei Löffeln zu der schrecklichen elektronischen Musik gelöffelt hat. Also quasi das Pendant zum Augsburger Löffel Joe! Er konnte aber unter anderem normal sprechen. Also sozusagen ein Löffel Joe 2.0 mit überarbeitetem Sprachmodul! Und er hatte edle Holzlöffel mit schönerem Klang!

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