Teil 2: Nordküsten Tour

Begrüße!

Hier also der zweite Teil zu unserem kleinen Trip an der Nordostküste.. Am Montag sollte es zum Wandern in den Seoraksan Nationalpark gehen. Nachdem wie bereits geschrieben am Sonntag Abend koreanische Trinkspiele gespielt wurden und der oder die ein oder andere am Montag Morgen nicht in bester Verfassung war, hat sich außer mir keiner an meine verordnete Abfahrtszeit gehalten. Für die Tour, die ich herausgesucht hatte war es dann zu spät. Und die andere war zu schwer. Also blieb nur noch die einfachste 4 Stunden Tour übrig, die sehr stark frequentiert war. Da war ich dann zunächst stark unzufrieden. Die Tour hat sich dann aber als schöner und anspruchsvoller als erwartet herausgestellt. Auch wenn ich noch nie so viele Leute auf einem Berg gesehen habe war ich dann doch wieder besänftigt. Die Berge sind hier um einiges steiler und auch sonst anders, als ich es aus den Alpen in Deutschland gewohnt bin. Das gefällt mir! Danach ging es noch in ein traditionelles koreanisches Badehaus oder wie man es nennen mag. Mit einem heißen Becken und Duschen im Sitzen. Auf einem Plastikhocker. Vor einem Spiegel.

Nach der Wanderung ging es weiter nach Sokcho. Dort hatten wir ein recht schäbiges Hotel, welches aber immerhin fast direkt am Strand war. Wegen der Feiertage war der Strand auch in der Nacht noch sehr voll und es wurden Feuerwerke gezündet. Warum weiß man nicht.

Am Morgen drauf sind Sean und ich bei perfekten Wetter zum Angeln gefahren. Dafür ging es an einen kleinen, etwas heruntergekommenen Hafen direkt vor den Bergen. Geangelt wurde mit zwei Haken an einer Kunststoff Angelschnur. Ohne Angel, nur mit den Händen. Gefangen haben wir dennoch einige kleine Plattfische, deren Namen ich nicht kenne. Angeblich haben wir in 1,5 Stunden Fisch im Wert von 20 Euro gefangen! Nach der Rückkehr zum Hafen wurde der Fisch ausgenommen, kleingeschnitten und sollte roh verspeißt werden. Als Dip gab es die in Korea omnipräsente Chilli Paste. Das fand ich nicht so lecker. Zumal die Gräten bewusst nicht entfernt wurden, da sie angeblich gesund seien. Da es unser eigener Fisch war hat es zumindest doch ein bisschen geschmeckt. Aber nur ein paar kleine Happen. Mit uns saßen einige betagte Ortsansässige am Tisch, die neben Muscheln, Cola, Bier und Soju auch Geschichten aus alten Zeiten mit uns teilten. Leider habe ich das nicht verstanden. Aber sie fanden mich gut, weil sie denken, dass Deutsche schlau sind. Fand ich super, waren gute Jungs!

Nach kurzer Zeit am Strand, einem Zwischenstopp am Arcade mit Baseball Batting Cage, Basketball und Fußball-Festschieß-Dingenz (bei den ersten habe ich versagt, bei letzterem dafür aber einen neuen Rekord aufgestellt! Ha!) ging es weiter nach Chuncheon. Die Unterkunft dort war noch ranziger und kleiner als die vorige. Geschlafen wurde dennoch und am Mittwoch Vormittag haben wir Quad Bikes ausgeliehen und sind damit an einem sehr hübschen See entlang gefahren. Danach ließen sich die anderen noch von einem Motorboot in einem Flyfish (eine Art Schlauchboot, das bei ausreichender Geschwindigkeit abhebt) über den See ziehen. Ich habe mir eine Runde Wakeboarding gegönnt. Nach anfängliche Startschwierigkeiten ging das dann erstaunlich gut und war einfacher als ich dachte. Beim Wasserski auf dem Friedberger Baggersee hab ich mich blöder angestellt!

Nach dem Wakeboarden ging es dann wieder gen Daejeon. Waren auf jeden Fall 6 schöne Tage an der Ostküste!

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4 Antworten auf Teil 2: Nordküsten Tour

  1. Hondsen sagt:

    Schönes Badebild! Aber Musstest du unbedingt vor dem „Kellerbräune“ Stein posieren!? Hab dich erst gefunden als ich mir ne Sonnenbrille auf gezogen hab…

  2. Max Großmann sagt:

    Sers Knut – nach längerem mal wieder ein Kommentar!

    Du und festester Schuß – den Rekord hätt ja unsere komplette B Jugend geschafft. Und Bild 7/8 von der Bergtour ist so typisch – Wer hat die Arme unten?

    Gruß Wasl

    Ach ja – 9 Punkte Rückstand – was sagst dazu und bekommst überhaupt was mit. Perisic is ja voll am durchstarten!?!

  3. Basti sagt:

    Mein Fuß ist gleichzeitig Zauber- und Gewaltfuß! Da kann auch die B-Jugend nix dran ändern! Der Arm bleibt auch unten. Posieren auf Fotos ist dämlich.

    Ja, dass der Ivan nur alle 10 Spiele mal durchstartet ist mir auch schon aufgefallen. Das ist sehr schade.

  4. Stevie sagt:

    Sers,
    endlich mal wieder was von mir. Sorry, aber ich hab erst seit dieser Woche Internet.
    Das Foto von den Gipfelstürmern is ja geil! Auch wenn du nicht ganz so begeistert von der Kletterleistung aussiehst.
    Auch für die Angelkünste: großen Respekt! Den Fischen hast gezeigt was ’n Haken ist (oder wie ging der Spruch noch?).
    Ich werde mir Mühe geben jetzt öfters mal zu kommetieren, denn zu kommentieren gibts hier einiges. Geile Sache, weiter so!

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