Besuch in Korea

Hallo Freunde!

Nach 10 Tagen in Südkorea ging es für Sophie heute wieder zurück in die Heimat. Als erstes standen 2 Tage Seoul auf dem Programm. Nach einem ruhigen ersten Abend haben wir uns am zweiten Tag mit Jae, einem koreanischen Freund von der Uni, getroffen. Er hat uns ein wenig durch die Stadt geführt und am Abend waren wir feiern. Wir sind zufällig in eine Bar gestolpert, in der eine Englische Party gefeiert wurde. Da waren ganz viele Koreaner, die Englisch lernen wollen und das am liebsten bei Ausländern ausprobieren. Es wollte also jeder mit uns reden. Wir fühlten uns also sehr begehrt. Sowas mag ich. Danach waren wir in einem Club, mit dessen Musikauswahl ich einmal mehr so gar nicht einverstanden war und wieder meinen patentierten Weizentanz mit Bier auf der Gürtelschnalle und grimmiger Miene aufführen musste. Ein Mensch kam zu mir und meinte: „I admire your attitude! I hate that shit, too!“. Danach ging er wieder tanzen. Elender Heuchler! Dafür gab es viele halbnackte Koreanerinnen. Mit Hasen Kostümen. Und quasi in Unterwäsche. Das war sehr interessant und gar nicht so prüde oder kontrolliert wie Korea sonst eigentlich rüberkommt. Nach dem Club gab es um 2 Uhr noch eine Runde fettiges koreanisches Barbecue zusammen mit unseren neuen, englischsprechenden Freunden.

Am Montag waren wir in dem Nationalpark hier am Stadtrand, in dem ich schonmal wandern war, am Dienstag musste ich zur Uni und am Mittwoch ging es dann einen halben Tag zur Arbeit. Von Donnerstag morgen bis Freitagnachmittag waren wir dann in einem Nationalpark südlich von Daejeon. Die Tage dort verdienen aber einen eigenen Eintrag, der irgendwann demnächst folgen wird.

Am Freitagabend haben wir uns wieder mit Jae getroffen und waren Gamjatang Essen. Das ist eine extremst leckere, lange gekochte, scharfe Suppe mit Rindfleisch und Gemüse – am ehesten mit Gulasch vergleichbar. 3 amüsante Bars und einen Club später war es dann schon fast 5 Uhr, aber der Karaoke Laden war einfach viel zu verlockend. Also haben wir zu dritt noch ein gutes Stündchen musikalisch höchst anspruchsvolle Lieder geträlltert und waren um halb 7 zu Hause. Dementsprechend wenig produktiv verlief der Samstag.

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4 Antworten auf Besuch in Korea

  1. Stevie sagt:

    HA!

    Soviel Spaß beim Karaoke singen. Unglaublich. Freut mich, dass ihr zwei hübschen so viel Spaß hattet. Klingt nach einer ganzschönen Feierei! geile Sache! Freue mich schon darauf von dem Park zu hören

  2. Dino sagt:

    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nicht zu Jedem Eintrag meinen Senf dazuzugeben. Gibt es eigentlich einen Grund dafür, dass die süßen Pfannkuchen so ganz im Ganzen und so grobschlächtig unbehandelt einfach in einer Tüte einem in die Hand gedrückt werden -Hot Dogs und Hamburger aber in mundgerechte Stücke zerschnitten als Scheiterhaufen serviert werden? Kann es daran liegen, dass die Koreaner west-liches Essen mit etwas mehr Vorsicht verzehren wollen? Die ständigen Einladungen und Restaurantbesuche hinterlassen wohl gewisse Spuren. Auf dem Foto zusammen mit Sophie aufgenommen vor dem Tempel meine ich wohlgenährte Rotbäckchenwangen erkennen zu können.
    Eine gute Zeit

    • Basti sagt:

      Warum Hotdogs und Hamburger zerschnitten werden weiß ich auch nicht so genau. Das habe ich aber auch erst einmal gesehen und seit dem nie wieder, einige Koreaner meinten auch, dass sowas nicht üblich wäre. Die Pfannkuchen werden nicht zerschnitten, weil das ein Snack für unterwegs ist und dabei wären die Stäbchen wohl recht hinderlich. Außerdem soll ja die Füllung nicht rauslaufen.

      Mit den wohlgenährten Rotbäckchenwangen täuschst du dich. Was du siehst ist der rötliche Schimmer meines äußerst männlichen Barbarossavollbartes. Ich nehme dir das nicht übel, kann ja mal passieren! Der Manne W. verwechselt das ja auch immer… Sophie meinte ich hätte abgenommen. Die Waage, auf der ich vor knapp 2 Monaten stand meinte das auch. Ha!

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